Holzbearbeitung

Hier finden Sie nützliche Inhalte zu den Themen Sägewerkstechnik, Holztrocknung, Holz-Sägen, Sägeabfall (Pellets, Briketts, Platten etc.), Holzlagerung, Holzbeschaffung.

Vom 16. bis 18. März 2015 laden der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) gemeinsam zum Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie und AGR-Rohstoffgipfel ins Kongress-Center darmstadtium nach Darmstadt ein. Schwerpunkte der Veranstaltungen werden die Bundeswaldinventur sowie die Kunden und Märkte der Sägeindustrie sein.

Seit 2012 ist für tragend eingesetztes Bauschnittholz das CE-Zeichen verpflichtend. Für Dachlatten war lange jedoch keine Kennzeichnung möglich, da charakteristische Festigkeitswerte fehlten. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) sorgt mit einem Prüfbericht und einem Herstellerverzeichnis nun für Sicherheit auf allen Seiten.

Rundholzpreise in Deutschland weit über internationalem Niveau

Im dritten Quartal sind die Preise für Sägerundholz in vielen marktrelevanten Regionen der Welt gefallen. Dies bildet der globale Index für Sägerundholzpreise (GSPI) ab. Während Waldbesitzer in anderen Ländern mit Preissenkungen auf die angespannte Situation ihrer Abnehmer reagierten, haben die deutschen Säger weiter mit zu hohen Rohstoffpreisen zu kämpfen. Im internationalen Wettbewerb verlieren die Betriebe zunehmend den Anschluss.

Vor gut einem Jahr startete der umstrittene Nationalpark Nordschwarzwald in Baden-Württemberg. Die grün-rote Landesregierung und Naturschutzverbände sehen das Projekt auf gutem Wege. Unklarheiten herrschen offenbar jedoch bezüglich der Prozesse in den Entwicklungszonen. Die regionale Säge- und Holzindustrie ist verunsichert.

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) setzt sich bei den politisch Verantwortlichen in Berlin mit Nachdruck dafür ein, dass der Wald- und Holzqualität in Deutschland wieder ein größerer Stellenwert beigemessen wird. „Die dieser Tage vorgestellte dritte Bundeswaldinventur macht im Verhältnis zur letzten Fassung sicherlich Hoffnung. Sie zeigt aber auch, dass in  einem Großteil der deutschen Wälder eine zunehmende Verschlechterung der Holzqualitäten durch immer kürzere Umtriebszeiten voranschreitet“, erklärt der Vorsitzende der Initiative Furnier + Natur (IFN), Axel Groh.

Am 8. Oktober stellte Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, die Zahlen der dritten Bundeswaldinventur (BWI) vor. Auf den ersten Blick sind die Ergebnisse für unsere Wälder sehr erfreulich: Die Holzvorräte wachsen, die Wälder werden naturnäher und älter. Sorgen bereitet der Holzwirtschaft jedoch die Baumartenverteilung infolge des Waldumbaus.


Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur III offenbaren ein zunehmendes Problem für Industrie und Gesellschaft: Steigende Altersstruktur, mehr Laubbäume und die rückläufige Holznutzung gefährden die Multifunktionalität des Waldes.

Eine repräsentative Umfrage in der Region Steigerwald zeigt: Nur eine Minderheit ist für die Einrichtung eines Nationalparks. Die Holzindustrie sieht in der Weiterentwicklung des Naturparks einen Kompromiss.

Die Mehrheit der Bewohner (57 Prozent) ist gegen die Einrichtung eines Nationalparks im nordbayrischen Steigerwald. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Gerhard Eck, Vorsitzender des Vereins "Unser Steigerwald", im Rahmen einer Pressekonferenz am 25. September 2014 in Rauhenebrach vorstellte. Im Vergleich zum bestehenden Naturpark brächte ein Nationalpark mehr Nutzungseinschränkungen und Betretungsverbote mit sich. Knapp ein Drittel (36 Prozent) – und damit die Minderheit der Bewohner – befürwortet die Einrichtung eines Nationalparks in der Steigerwald-Region. Wenn dadurch jedoch weniger heimisches Holz genutzt werden kann, befürworten nur noch 23 Prozent der Befragten die Einrichtung von mehr Naturschutzgebieten.

Mehrere führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft beziehen in einer gemeinsamen Stellungnahme Position zur geplanten Biodiversitätsstrategie in Nordrhein-Westfalen. Die Verbände tragen die Bestrebungen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt mit, fordern von der Politik jedoch ein ausgeglichenes Verhältnis von Schutz und Nutzung.

"Die Biodiversitätsstrategie stellt ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung dar. Wir tragen den Schutzgedanken auch gerne mit, sofern er im Sinne einer multifunktionalen Waldbewirtschaftung integriert erfolgt", sagt Lars Schmidt, Generalsekretär des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH), stellvertretend für die beteiligten Verbände. Pauschale Flächenstilllegungen seien ökologisch hingegen nicht begründet und stellten somit keine lösungsorientierte Natur- und Artenschutzpolitik dar. Vielmehr würden hierdurch wertvolle Ressourcen verloren gehen ohne die biologische Vielfalt spürbar zu erhöhen.

Der Arbeitskreis Laubholz des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH) warnt in einem aktuellen Positionspapier vor weitreichenden Folgen des Kartellverfahrens in Baden-Württemberg für die Laubholzindustrie.

"Im Laufe der bisherigen Diskussion in Politik und Öffentlichkeit hat die Sichtweise der Laubholzbetriebe keine ausreichende Beachtung gefunden. Mit dem Papier möchten wir unsere Position deutlich und hörbar in das Verfahren einbringen", sagt Michael Nied, Sprecher für den Bereich Laubholz im Vorstand des DeSH.

Am 16. und 17. Oktober 2014 findet im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin die neunte International Softwood Conference (ISC) statt. Die Nadelschnittholzkonferenz wird in diesem Jahr vom Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) gemeinsam mit der European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) und der European Timber Trade Federation (ETTF) ausgerichtet.

DeSH wirbt auf der IWF für Schnittholz „made in Germany“

Vom 20. bis 23. August 2014 präsentierte sich die deutsche Säge- und Holzindustrie auf der International Woodworking Fair (IWF) in Atlanta. Im German Pavillon, der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betrieben wurde, informierte der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH) gemeinsam mit dem Thünen-Institut über die Branche in Deutschland.

Der ordentliche Start der Nadelholzsägeindustrie in das Jahr 2014 ist von einer deutlich eingebremsten Entwicklung abgelöst worden. Im zweiten Quartal hat die Dynamik des Marktes spürbar nachgelassen. Im Juni ist der Umsatz der deutschen Sägeindustrie sogar hinter das Vorjahresergebnis zurückgefallen. Zwar hat sich die Produktion wieder leicht belebt, blieb zur Jahresmitte jedoch erneut hinter dem Vorjahr zurück.

Grenzüberschreitendes Treffen in Olsberg

Am 10. Juli 2014 besuchten Vertreter der belgischen Sägeindustrie das Cluster Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Die Teilnehmer nutzten das grenzüberschreitende Treffen, um sich intensiv über Probleme und Herausforderungen der Branche auszutauschen.

Zum Auftakt besichtigte die Exkursionsgruppe das Laubholzsägewerk Decker Holz GmbH in Volkmarsen. Geschäftsführer Michael Decker erläuterte während der Betriebsführung die einzelnen Verarbeitungsschritte der Buche - vom Einschnitt bis hin zur Verleimung der Lamellen zu Treppenstufen. Ein Wertschöpfungsideal, das für viele Betriebe in Europa jedoch Utopie bleibt. Die Gesprächsrunde nach dem Rundgang machte deutlich, dass die Sägeindustrien in Deutschland und Belgien mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben: massiver Rundholzexport, eingebrochener Absatzmarkt und subventionierte energetische Nutzung.

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) behalten die erfolgreiche Veranstaltungskombination von Internationalem Kongress der Säge- und Holzindustrie und AGR-Rohstoffgipfel auch im nächsten Jahr bei. Die Spitzenverbände laden vom 16. bis 18. März 2015 gemeinsam ins Kongress-Center darmstadtium nach Darmstadt ein.

Land, Kommunen und Vertreter des Bundeskartellamtes haben über mögliche Lösungsansätze im Kartellrechtsstreit diskutiert. Anlässlich einer Landespressekonferenz in Stuttgart berichtete Minister Bonde soeben über die neuesten Entwicklungen – erwartet wird die klärende Entscheidung im Kartellrechtsstreit. Beharrt das Bundeskartellamt auf einer strukturellen Trennung der Holzvermarktung aus dem Staatswald und dem Kommunal- oder Privatwald, hält der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) einen Staatsforstbetrieb für einen sinnvollen Kompromiss.