Ein Berliner Original

Alte und denkmalgeschützte Häuser sind wertvolles Kulturgut. Ihre Fassaden sind jede für sich einzigartig, traditionelle Holzfenster machen sie noch lebendiger und interessanter. Ist der Zeitpunkt für eine Sanierung oder Modernisierung gekommen, bedarf es besonderer Sensibilität. Kunststofffenster aus Massenproduktion wären hier ein Stilbruch und würden wie Fremdkörper wirken. Moderne Holzfenster nach alten Vorbildern dagegen bewahren nicht nur den Charme des alten Gebäudes, sondern entsprechen auch den aktuellen Anforderungen in technischer und energetischer Hinsicht. Was sie wiederum auch für den anspruchsvollen Neubau prädestiniert. Ein gutes Beispiel sind die eleganten Berliner Fenster - in Handwerksarbeit massiv aus einheimischen Hölzern gefertigt und dem Stil der Berliner Stadtvillen nachempfunden. 

Nach Jahrzehnten der intensiven Nutzung ist der Fenster- oder Türrahmen nicht mehr dicht und der Wind pfeift durch die Ritzen: Mit dieser Situation wird jeder Haus- und Wohnungsbesitzer im Laufe seines Lebens irgendwann einmal konfrontiert. Auch kommt es vor, dass in den Scheibenzwischenraum eindringende Feuchte die Verglasung Stück für Stück erblinden lässt. Dann ist es höchste Zeit zu handeln – doch bei der Entscheidung für neue Fenster und Türen ist Vorsicht geboten. „Wer billig kauft, kauft häufig zweimal. Wer sich aber für die Produkte eines gütegesicherten Unternehmens entscheidet, kann sich auf eine durchgehend gute Qualität und die korrekte Montage der Fenster und Türen verlassen“, erklärt der Vorsitzende der RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren, Bernhard Helbing.

Synergien überzeugen Kunden

Es gab nur wenige Auftritte auf der BAU 2015, die mit besonderer Spannung seitens der eigenen Kunden erwartet wurden. Die neu „vermählten“ Fensterher- steller Weru und UNILUX bildeten hier eine spürbare Ausnahme, denn die Kunden beider Marken konnten sich erstmals über einen gemeinsamen Messeauftritt freuen.

Kaum ein halbes Jahr ist es her, da wurde der Beginn einer neuen Ära für Weru- und Unilux-Kunden eingeläutet. Silke Ruschke, Marketingleiterin bei UNILUX, führte uns in München über den ersten gemeinsamen Messestand und beantwortete ausführlich unsere Fragen.

Mit großen Fensterflächen Tageslicht und Sonnenwärme kostenlos genießen

Frankfurt. Kaum etwas ist im Winter wichtiger als das ohnehin schon rare, gesunde Tageslicht und etwas wohltuende Wärme. Große Fensterflächen helfen bei der kostenlosen Beschaffung dieser Wohlfühlfaktoren: „Jeder Quadratmeter mehr Fensterfläche bringt mehr Licht und Wärme ins Haus. Das fördert die Gesundheit und spart gleichzeitig bei passenden energetischen Eigenschaften Geld für Strom und Heizung“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Himmelsrichtung und Raumnutzung bestimmen Art und Ausstattung der Fenster

Frankfurt. Ein Haus ist viereckig und hat zumeist gleichgroße Fenster. So einfach aber auch unbefriedigend war es früher einmal. Heute ist die Sache etwas komplizierter, dafür überzeugt das Ergebnis für viele Jahrzehnte. „Wer sein Haus heute modernisiert oder neu baut, der sollte bei der Auswahl der Fenster Faktoren wie die Himmelsrichtung oder die künftige Raumnutzung in seine Überlegungen mit einbeziehen. Dann entsteht ein Rundum-Wohlfühlpaket, das alle Hausbewohner zufrieden stellt“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Wie alle Bestandteile eines Hauses besitzen auch Fenster und Fassaden eine lange, aber nur begrenzte Lebensdauer. Sind die Rahmen nicht mehr dicht, das Glas blind oder weisen die veralteten Häuseraugen nicht mehr zeitgemäße Wärmedämmwerte auf, sollten sie durch neue, moderne Exemplare ersetzt werden. Doch was geschieht mit den alten Fenstern? „Ausgebaute Fenster und Fassadenelemente sind wertvolle Rohstofflieferanten. Sie bestehen unter anderem aus Metallen, Kunststoffen, Holz und Glas. Deshalb werden die zuvor voneinander getrennten und aussortierten Bestandteile über bundesweite Sammelsysteme dem Recycling zugeführt“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Deutsche Norm fasst Anforderungen für Fenster und Außentüren zusammen

Ab November 2014 ist die DIN 18055 „Kriterien für die Anwendung von Fenstern und Außentüren nach DIN EN 14351-1“ gültig. Sie beinhaltet die Mindestanforderungen in Deutschland. Hierzu zählen beispielsweise der Wärmeschutz, die Widerstandsfähigkeit gegen Windlast oder die Schlagregendichtheit, für die das ift Rosenheim ein praktisches Online-Tool entwickelt hat, mit dem sich die Anforderungen einfach ermitteln lassen.

Unterstützung für Qualität in der türkischen Baubranche

Die Türkei als größter und dynamischster Baumarkt in Europa möchte das Qualitätsniveau im Land erhöhen, um Baumängel und Schäden zu reduzieren. Aufgrund von Bauschäden durch Ausführungsmängel treibt der türkische Staat deshalb die Qualitätsüberwachung und Zertifizierung von Bauprodukten in der Türkei voran. Aus diesem Grund hat das türkische Normungs- und Prüfinstitut TSE die Unterstützung des ift Rosenheim als internationales Institut gesucht. Am 17. Oktober wurde mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Üzeyir Karagöz (TSE Generalsekretär) und Professor Ulrich Sieberath (Institutsleiter ift Rosenheim) die Kooperation feierlich besiegelt.

Zeitgemäße Fenster trotzen Wind und Wetter sehr zuverlässig, halten die Wärme im Raum und helfen so, teure Heizenergie zu sparen. Von diesen Vorteilen in Sachen Energieeffizienz und Komfort konnte früher allerdings noch keine Rede sein. Alte Verglasungen und schiefe Fensterrahmen lassen auch im Haus erahnen, wie das Wetter draußen gerade ist und „lüften“ die Wohnung den ganzen Tag lang unkontrolliert. Gegen Zug und Kälte kommen im Winter viele Heizungsanlagen nur schlecht an und müssen im Dauerbetrieb auf vollen Touren laufen. „Moderne Fenster und Türen sind viel dichter und damit besser – allerdings muss das Lüftungsverhalten daran angepasst werden“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Kabinett geht entscheidenden Schritt beim Schutz des Klimas
„Dem Thema ‚Energieeffizienz im Gebäudebestand‘ wird endlich wieder der richtige Stellenwert eingeräumt.“

Troisdorf/Frankfurt. Der Bundesverband Flachglas (BF) und der Verband Fenster + Fassade (VFF) begrüßen das heute vom Kabinett beschlossene „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ und den Start des „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE)“. „Der Beschluss lässt die dringend notwendige Umsetzung der Klimaschutzziele wieder in erreichbare Nähe rücken“, so die Verbandsgeschäftsführer Jochen Grönegräs (BF) und Ulrich Tschorn (VFF).

Per Knopfdruck kommen Licht und Luft ins Eigenheim

Frankfurt. Viele Bereiche des modernen Lebens werden heutzutage bereits von automatisierten Elementen bereichert. So fährt das Garagentor ohne umständliches Ein- und Aussteigen aus dem Auto per Knopfdruck hoch und runter, die „Familienkutsche“ wird mit einer Fernbedienung ruck zuck verschlossen und im Haus gehen dank geschickt verborgener Bewegungssensoren die Lichter an und aus. „Eher stiefmütterlich werden hingegen immer noch automatisierte Elemente an Fenstern und Türen behandelt. Dabei ist nichts schöner, als nach einem langen Arbeitstag nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit – zum Beispiel zum Lüften oder weil die Sonne blendet – aufspringen zu müssen“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit durch Technik, Funktion + Qualität
Moderne Gebäude kommen heute nicht länger ohne leistungsfähige Sonnen-/Blendschutz und Tageslichtsysteme aus und auch an Fenster und Tore werden weitere Anforderungen gestellt als nur „das Loch zu schließen“. Die Systeme müssen mehr können als mit Farbe und Design zu überzeugen oder einen Raum abzuschließen. Die ift Sonderschau „Mehr als Licht + Schatten!“ stellt auf der R+T in Stuttgart in Halle 9/B52 die relevanten technischen Kenngrößen sowie die technisch/wissenschaftlichen, normativen und gesetzlichen Anforderungen anhand leistungsfähiger Produkte vor.

Mit sicheren Fenstern und Türen kommen Einbrecher nicht zum Zug

Frankfurt. Sichere Fenster und Türen verderben Einbrechern das Geschäft. „Dank widerstandsfähiger Komponenten bieten moderne Fenster und Türen je nach Ausstattung hohe Sicherheitsreserven und schützen so das liebgewonnene Hab und Gut“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Diese Warnung kommt nicht von ungefähr, denn laut polizeilicher Kriminalstatistik gab es 2013 insgesamt rund 149.500 Einbrüche und Einbruchsversuche in Häuser und Wohnungen, das sind rund 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. „Bei gut 60.045 Fällen, das sind rund 40,2 Prozent aller erfassten Fälle, blieb es beim Versuch – ein wichtiger Hinweis darauf, dass im privaten Bereich verstärkt Sicherungsmaßnahmen gegen den Wohnungseinbruchdiebstahl installiert wurden“, so Tschorn.

Ehemaliges IBM-Bürogebäude spart jetzt 50 Prozent Wärmeenergie

Frankfurt. Dass sich die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden in barer Münze auszahlt, beweisen unzählige erfolgreiche Projekte in ganz Deutschland. Ein gelungenes Beispiel für die heutigen Möglichkeiten ist das ehemalige IBM-Bürogebäude in der Frankfurter Herriotstraße, das komplett modernisiert und umgebaut wurde. Unter anderem dank der von der Anders Metallbau GmbH aus Fritzlar neu verbauten Fenstersysteme des Bielefelder Unternehmens Schüco spart das jetzt von der im Bereich Facility Management tätigen Firma WISAG genutzte Gebäude rund die Hälfte der vorher erforderlichen Wärmemenge ein. „Dieses beispielhafte Projekt wurde ganz im Sinne einer ordentlichen Modernisierung umgesetzt und belegt die vielen Vorteile unserer energieeffizienten transparenten Bauteile“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Flachglashersteller gibt es im In- und Ausland eine ganze Menge. Doch längst nicht alle Unternehmen, die Flachglas herstellen, bieten eine Qualität, die den strengen Güte- und Prüfbestimmungen der RAL Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas genügt. Wer also qualitativ hochwertiges Flachglas für seine neuen oder die vorhandenen Fenster sucht, sollte darauf achten, dass das Glas mit dem RAL-Gütezeichen „Mehrscheiben-Isolierglas“ versehen ist. „Ein wesentlicher und sehr wichtiger Punkt auf dem Weg zu gütegesichertem Glas ist – neben der Eigenüberwachung – eine Fremdüberwachung durch einen neutralen Güteprüfer und zwar vor und während der Produktion beim Hersteller“, erklärt Jochen Grönegräs, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI).

Große Glasflächen bieten großes Kino

Troisdorf. Viele Haus- und Wohnungsbesitzer sitzen jeden Tag mehrere Stunden vor dem Fernseher. Neben dem üblichen Unterhaltungsprogramm sind es insbesondere gut gemachte Naturdokumentationen, die immer mehr Interessenten anlocken. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, die Umwelt sinnvoll zu genießen: „Wer das Glück hat, große Glasflächen im Haus und einen freien Blick ins Grüne zu haben, kann ruhig einmal den Fernseher ausschalten und einen Blick nach draußen werfen. Und selbst die Beobachtung des regen Lebens auf der Straße ist oft sehr viel spannender, als so mancher im Hauptprogramm gezeigte Krimi“, findet Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF).